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Natal & breeding dispersal of colour-ringing Clanga pomarina in Mecklenburg-Western-Pomerania 2007-2018

Für diese spezielle Auswertung zum Ansiedlungsverhalten nestjung beringter Schreiadler (LSE) im Nordosten Deutschlands flossen folgende Q...

Tuesday, January 15, 2019

Natal & breeding dispersal of colour-ringing Clanga pomarina in Mecklenburg-Western-Pomerania 2007-2018

Für diese spezielle Auswertung zum Ansiedlungsverhalten nestjung beringter Schreiadler (LSE) im Nordosten Deutschlands flossen folgende Quellen ein:
  • Datenpool Beringungen/ Ablesungen 2007 - 2018, gefiltert und basierend auf:
    • 349 Kennring-LSE-Beringungen 2007 - 2018 mit sicherer Herkunft der LSE aus M-V
    • ferner drei Kennring-LSE mit Herkunft aus Brandenburg (BB) (2) und Polen (1) mit einem Ansiedlungsverhalten in M-V, dabei:
      • nur LSE mit exakter "Geburtsurkunde" (nestjung beringte = K1-LSE);
      • besenderte und nachträglich beringte LSE, wo bei den Fänglingen die LSE-Geburtsplätze nicht explizit belegbar waren (= Ring der BZ-Hiddenssee am Vogel nicht vorhanden), fanden keine Berücksichtigung (abgesehen von einem breeding dispersal eines Brut-Weibchens);
      • z.B. in einem Vogelpark gehaltene, später dann entflogene und mit Kennring markierte LSE, wie jüngst im VP Marlow geschehen, fanden ferner keine Beachtung;
      • künstlich erbrütete (vorherige Ei-Entnahme aus Brut-Nestern in BB) bzw. in eine Hacking-Station nördlich von Berlin verfrachtete LSE aus BB, Lettland oder Polen, welche in der Folgezeit in M-V u.a. per Kennring-Ablesung aufgetaucht sind, fielen ebenso durch das Raster der Auswertungen zum Ansiedlungsmuster.
Bei den LSE-Nestlingen in M-V kamen zwischen 2007 bis 2013 zunächst grau-eloxierte Leichtmetall-Kennringe zur individuellen Markierung zum Einsatz. Seit 2014 werden inzwischen gelbe Plastik-Kennringe verwendet. Sie bieten im Vergleich zum Vorgänger-Modell einen verbesserten Ablesekontrast im Gelände, aber vor allem bei den anschließenden Bildauswertungen punkten sie zusätzlich.
Bis einschließlich 2013 wurden die nestjungen LSE in M-V mit grau-eloxierten nebst schwarzer Inschrift gravierten Alu-Kennringen am Tarsus markiert. Beachte den Maulwurf im Vordergrund als Beutedepot, Ostvorpommern, 13. Juli 2010.
Seit 2014 werden die Jungadler mit gelben Plastik-Kennringen am Tarsus in M-V markiert. Im Einklang mit der europäischen LSE-Kennring-Projektgruppe erhalten die LSE in M-V seit 2014 den Start-Code "T". Ostvorpommern, 13. Juli 2018.
Mit den ersten vorliegenden Kennring-Wiederfunden sind wesentliche Parameter zur Populationsdynamik zu prüfen, ob diese bereits erste Detail-Auskünfte liefern können. Insbesondere über:
  • das natal dispersal (Ansiedlungsorte bei Erstbruten), hier mit den entsprechenden Angaben über Ansiedlungsentfernung und -richtung zum LSE-Geburtsort
  • das Erlangen der LSE-Fertilität (natal dispersal Beginn im 5./6. Kalenderjahr)
  • Hinweise zum Umsiedlungsverhalten zwischen den Brutrevieren (breeding dipersal)
  • Aussagen zur Ortstreue adulter, reproduzierender LSE
  • die LSE-Aufenthaltsorte vor dem Erreichen der Fertilität (2.-4. Kalenderjahr)
  • die Auskunft, ob und ab wann LSE im 2. KJ bereits das Umfeld ihres Geburtsortes aufsuchen
  • das herbstliche Wegzug-Verhalten von K1-LSE gen Winterquartier
Dieser per gelben Kennring markierte männliche Jungadler wurde 2014 nestjung in M-V beringt. Vier Jahre später wird er im 5. Kalenderjahr (K5) nur 25 km von seinem Beringungsort entfernt in einem benachbarten LSE-Revier beobachtet (siehe folgende Aufnahme). Für die bereits eintretende LSE-Fertilitätsphase ein erster wertvoller Hinweis zum natal dispersal dieser Adlerart in M-V. Flusstalmoor-Niederung M-V, 04. September 2014.
Vorsichtig durch das Unterholz aus mehr als 200 Meter abgelichteter LSE. Dank der Foto-Ausrüstung und Bildbearbeitung ließ sich die Identität dieses LSE zweifelsfrei bestimmen. Der LSE befand sich 2018 bereits im 5. Kalenderjahr (K5). Ostvorpommern, 12. August 2018.
Die Abbildung zeigt erste wichtige Hinweise zum LSE-Ansiedlungsverhalten (natal dispersal) in M-V (n=16).
Davon stammen 15 LSE aus MV und einer aus Polen (Fernfund mit 515 km zwischen Geburts- und Ansiedlungsort).
Berücksichtigt man nur das Ansiedlungsmuster von den in M-V erbrüteten LSE (n=15), so ergibt es eine mittlere LSE-Ansiedlungsentfernung von 36 km zum späteren Brutort. Hierbei mit einer Variablen von 8 bis 85 km.

Spätestens nach dem Beleg eines LSE-Weibchens im 5. KJ, welches bei der Kopula und dem Nestbau in M-V beobachtet wurde, wissen wir, dass dieses Alter die LSE-Fertilität einläutet. 
Ein klassisches Beispiel, um abgesicherte Aussagen zum LSE-Ansiedlungsverhalten mithilfe von Kennringen innerhalb M-V zu treffen. Dieses Brutweibchen namens "Florentine" brütete zwischen 2014 - 2017 mit dem selben Männchen "Felix" in M-V. Die Distanz zwischen "Florentines" Geburtsplatz (2008) und der späteren Ansiedlungsstelle (Brutplatz) betrug nur 19 km! Während "Felix" 2018 erneut am Brutplatz eintraf, vermisste ich "Florentine" 2018 jedoch dort sehnsüchtig...
"Felix" verpaarte sich durch das Fernbleiben von "Florentine" im Frühjahr umgehend mit einem jüngeren und noch unerfahrenen "Reserve-Weibchen" neu. Die Brut verlief 2018 jedoch negativ. Auch im späteren Brutverlauf traf "Florentine" nicht mehr im Revier ein. Frühjährliche Spätankünfte eines Brutpartners sind nicht außergewöhnlich. Vor allem betrifft es die "Ur-Inhaber-Weibchen", die bei einer verzögerten Ankunft sofort und äußerst aggressiv auf das "Reserve-Weibchen" mit wiederholten Angriffen reagieren. Sie werden in der Regel innerhalb kürzester Zeit vertrieben (selbst dann noch, wenn sich ein "Ersatz-Weibchen" bereits bei der Eiablage befindet). Solche Revierkämpfe unter Weibchen reichen demzufolge noch bis in die ersten beiden Maiwochen hinein. Analog zum Seeadler können solche Auseinandersetzungen zuweilen tödlich ausgehen. Dank derartig laufender Kennring-Projekte ließ sich der oben aufgeführte Partnerwechsel sicher belegen. Das Schreiadler eine ausgesprochene Brutplatztreue besitzen, ist hinreichend bekannt. Daher ist von "Florentines" Tod - entweder im Winterquartier oder während des Weg- (2017) bzw. Heimzuges (2018) - auszugehen. Nur in Ausnahmefällen suchen die Weibchen ihre angestammten Brutplätze nicht auf und wechseln sogar den Standort (breeding dispersal), wie weiter unten geschildert.
Bislang gelang nur ein sicherer Nachweis zum breeding dispersal des LSE in M-V. Das LSE-Paar wurde 2010 im Rahmen einer Besenderung durch den Verantwortlichen parallel mit Kennringen bestückt. Die Verwendung dieser Zusatzmarkierung lief außerhalb des Beringungsprojektes. Das Weibchen des Paares namens "Gabi"  brütete zunächst von 2010-2013 (davon 2010 erfolgreich) im Recknitztal, um sich dann von 2014-2016 (davon 2014 erfolgreich) an einem 27 km weiter östlich befindlichen Brutplatz neu zu etablieren/verpaaren. 
Weibchen "Gabi" (hier mit sichtbarer Antenne des Senders) auf Ansitzjagd am neuen Brutplatz im Jahr 2014. Bis 2013 brütete es noch 27 km weiter westlich, reproduzierte dort von 2011-2013 bereits erfolglos. 2014 ist es plötzlich auf dem Heimzug hier "hängengeblieben", um sich mit dem hiesigen Männchen "Gerd" neu zu verpaaren. Das eigentliche "Revier-Weibchen "Gerda" kam erst Mitte Mai und konnte in das Geschehen nicht mehr eingreifen. 2014 sollte es aber leider die letzte erfolgreiche Brut von "Gabi" gewesen sein. Immerhin liefert ihr Nachkommen aus dem Jahr 2014, Jungadler "T25", wertvolle Hinweise zum Ansiedlungsverhalten in M-V (siehe oben). Trebeltal, 13. August 2014.
"Gabi" mit Feldmaus im Schnabel und gemeinsam mit Sprössling "T25" kurz vor der Beuteübergabe in einer Thermiksäule am Waldrand des Brutplatzes, 04. September 2014. 
Weibchen "Gabi" gibt mächtig Gas und attackiert einen jungen Seeadler, der den Brutplatz im 1 km Radius frequentierte, 15. September 2014.
Der hübsche Jungadler "Gundo" von "Gabi" fliegt ihr rufend entgegen, da sie mit Beute und den sanften Lockrufen ins Visier von "Gundo" geraten ist, 04. September 2014.
Ab 2015 wurden für "Gabi" die Karten neu gemischt, da "Gerda" das Hybrid-Revier-Weib wieder rechtzeitig im Frühjahr eintraf. Es kam im April und Mai in den Jahren 2015 und 2016 zu den charakteristischen Revierkämpfen (hier das "Luft-Hakeln" am 20. April 2016), bei denen jeweils "Gabi" das Nachsehen hatte.
2015 hielt sie sich mit einer sichtbaren linken Augenverletzung im Revierumfeld auf. "Gerda" reproduzierte hingegen wieder erfolgreich mit "Gerd". 
Hier das kompakte Hybrid-Weibchen "Gerda", es übernahm seit 2015 wieder das Revier-Zepter in die "Flügel"... und reproduzierte bis einschließlich 2018 mit "Gerd" dreimal erfolgreich. Trebelniederung, 19. August 2015.
Im Jahr 2016 musste leider der Verlust von "Gabi" per Fund innerhalb des Brutreviers festgestellt werden. Heftige Kämpfe wurden zuvor immer wieder beobachtet. Ob die zu vermutenden starken Verletzungen schließlich zum Tod geführt haben, konnte abschließend nicht eindeutig geklärt werden. Der Fundort von " Gabi" befand sich 2,7 km vom Brutnest entfernt. 
Das traurige Ende von "Gabi" - durch den ersten Schnitt in dieser Dauergrünfläche konnte sie letztendlich bei einer Nachsuche gefunden werden.
Der Todeszeitpunkt lag ca. zwei Wochen vor dem Fundtag und wurde daher auf Anfang Juni 2016 geschätzt, Trebelniederung - 19. Juni 2016.
Bei der Gelegenheit wurde der Plastik-Ring auf mögliche Verschleißerscheinungen geprüft.  Das Foto zeigt zwei Bruchstellen/ Einrisse nach sechs Jahren Einsatz am Vogel. 
Der Ring wäre also demnächst komplett gerissen und somit am Vogel „verschwunden“.
Beachte: exakt in dem Sektor, wo der Ring verklebt (fest fixiert) wurde, kam es zu deutlichen Einrissen - durch das entstandene Spannungsfeld der Klebefläche sehr schön zu sehen und durch die schwarze Eingravur-Zone von „Z“ und „J" (sie begrenzt unmittelbar die Klebefläche) als typische Schwachstelle des Rings zusätzlich gefördert.
Es ist demnach auch nicht verwunderlich, wenn ein verklebter Plastik-Ring auf kurz oder lang an seinen Schwachstellen nachgeben wird. Er ist unflexibel und kann beispielsweise auf die wiederholt großen Temperaturschwankungen (teils Nachtfrost bis hin zu heißen tropischen Temperaturen in Kombination mit Wasser) nicht mehr reagieren. 
Fazit: wenn solche Plastik-Ringe am noch lebenden Großvogel plötzlich verschwinden, dann in der Regel, weil sie nach der Befestigung noch zusätzlich verklebt wurden.
Plastik-Ringe sind grundsätzlich am Großvogel nicht zu verkleben - damit wird die zwingend notwendige Flexibilität der Plastikform beibehalten.
Die weite Überlappungszone inkl. Eigenspannung des Ringes ist für den flexiblen Halt am Tarsus des Adlers optimal und der Ring wird sicher nur dann noch unter besonderen Ausnahmesituationen abfallen. Ein Ring, wie hier bei "Gabi" abgebildet, jedoch jederzeit mit einem zusätzlich kräftig angesetzten „Kniff“ des Adlers an einer der abgebildeten Schwachstellen.

Im Vergleich zu den oben aufgeführten (gesicherten) Brutansiedlungen existieren ferner Belege über LSE-Kennring-Ablesungen, welche typische LSE-Übersommerungen von Nichtbrütern (3./ 4. Kalenderjahr, n= 10) und potentielle Brutvögel/ Brutreserve eines bekannten Brutrevier-Umfeldes (5. / 6. Kalenderjahr, n= 3) betreffen. 
Insbesondere bei den zwei LSE-Nachweisen im 6. KJ ist bereits mit dem Status "Brutvogel/ Revierbesetzung" zu rechnen. Hier lagen die "natal dispersal distances" bei nur 20 km!
Bei den 10 LSE im 3. & 4. KJ (Übersommerer) lag die Distanzspanne zwischen Nachweis- und Geburtsort von 8 bis 128 km (mittlerer Wert: 56 km).
Einer von den fünf LSE-Nachweisen im Alter des 3. KJ. Auch dieser junge Adler befand sich nur unweit eines belegten Brutplatzes in M-V, Nordvorpommern - 29. August 2018 (dispersal distance 121 km).
Nur mithilfe einer stets einsatzbereiten Fotoausrüstung mit großer Brennweite (> 500 mm) lassen sich vor allem am fliegenden Vogel die Kennringe nachträglich finden und bestimmen. 
Einer von den fünf LSE-Nachweisen im Alter des 4. KJ. Der Nachweis des LSE gelang nur 30 km von seiner Geburtsstätte entfernt und ebenso innerhalb eines aktuell besetzten Brutreviers in M-V, Ostvorpommern - 28. August 2018.

Ein separat aufgeführter dispersal-Nachweis eines LSE im 3. KJ 2012 in Sachsen-Anhalt. Es handelte sich leider um ein Schlagopfer-Nachweis an einer Windkraftanlage. Interessant ist jedoch der Fundort (Umfeld). Er befindet sich nur 20 km von der isolierten LSE-Brutregion "Hakel", wo gegenwärtig wieder 1-2 Paare brüten.
Ein besonderes Interesse obliegt dem Verbleib der LSE im Folgejahr nach ihrer Geburt, dem 2. KJ. Dies vor dem speziellen Hintergrund einer in der Regel viel zu voreiligen Ansprache von LSE des 2. KJ zwischen April-Juni in BB und M-V.
Demnach existieren abseits der oben abgebildeten Fernfunde (Russland, Sinai, Türkei und Tschechische Republik) bislang nur zwei gesicherte Nachweise von K2-LSE in Deutschland! Für weitere angebliche K2-LSE, hier vor allem die inzwischen jährlich aufgeführten K2-Beobachtungen im Zeitraum Ende April bis Mitte Juli, insbesondere unter ornitho.de (Randow-Tal), fehlt unverändert der eindeutige Beleg. Die gesichteten Fotos zeigen nach meiner kritischen Einschätzung keine abgesicherten K2-LSE.
Auf die Komplexität und die teils extremen Probleme, um einer exakten Altersbestimmung von K2-K5 LSE wirklich auf die Schliche zu kommen, habe ich bereits hingewiesen:
https://blackstorknotes.blogspot.com/2015/10/einige-anmerkungen-zur-altersbestimmung.html)
Exakt solche Tüpfel-Kandidaten sind es, die uns als spätere K2-K4 LSE im Gelände - ohne einen entsprechenden Kennring als unentbehrliche Hilfestellung - richtige Kopfschmerzen bereiten werden. Ostvorpommern, 04. September 2018.
Diese äußerst intensive "Tropfenausprägung", fast schon analog zu einem K1-GSE, verschwindet im immaturen Kleid erfahrungsgemäß viel später (K4-K5). Selbst im K6 können dann immer noch "Tropfenelemente" zu finden sein, die wiederum ein jüngeres Alter vortäuschen können.
Die langjährigen Felderfahrungen brachten ferner ans Tageslicht, dass die LSE sich auch nicht immer an die hinreichend bekannten Mauserzyklen, insbesondere (beim sitzenden Vogel) für die gut sichtbaren Hand-/Arm- und Schulterdecken, halten. Auch die Färbung der Iris kann beispielgebend bei einem K5-LSE noch sehr dunkel sein und im Gegensatz dazu gelangten Nachweise von K4-LSE mit einer merklich auffallenden hellgelben Irisfärbung.
Die LSE-Beringungszahlen schwanken jährlich in M-V. Sie hängen stark vom jährlichen Bruterfolg dieser Teilpopulation ab. Pro Jahr fliegen innerhalb dieser kleinen M-V-Teilpopulation bereits drei bis vier solch intensiv gezeichneter Jungadler aus, wie oben abgebildet !
Als Kontrastprogramm und als Beispiel wie weit das "Tüpfel-Ausmaß" variieren kann, zeigt uns diese mittlere warm-braune K1-LSE-Variante. Es lassen sich aber auch regelmäßig Jungadler beobachten, die noch weitaus weniger Tüpfel/ Tropfen-Strukturen vorzeigen. Aus der Entfernung ähneln sie dann bereits einem dunklen Altadler...., Recknitztal, 16. September 2017.


Ein sauber dokumentierter Nachweis (per Foto- und Ringbeleg) eines K2-LSE Ende August 2015 im Brutraum von M-V. Er tauchte 24 km vom Geburtsort entfernt hier auf. Peene-Niederung, 26.-28. August 2015 (3 Bilder von oben). 
Links der Jungadler als K1-Nestling (seltene 2er Brut) - es handelt sich um den zuvor oben dokumentierten K2-LSE! Beachte die wiederum eher sparsame Tüpfel-Zeichnung als K1-LSE (u.a. auf den Armdecken). Exakt 13 Monate später - im August 2015 - hat er von seiner "Tüpfelpracht" als K2-LSE kaum etwas eingebüßt. Trebel-Niederung, 31. Juli 2014.

Die drei dargestellten Kennring-LSE aus M-V zeigen auf dem Wegzug ein beachtliches Abzugsmuster. Besonders bemerkenswert: sie wählten diese differenten Trittsteine von ihren angestammten Geburtsplätzen gen Winterquartier aus. Also nicht, wie ein Teil der aus BB abziehenden LSE, welche zuvor nestjung oder noch als Ei aus Lettland oder Polen verfrachtet, dann in der Hacking-Station in BB künstlich aufgezogen wurden (300-800 km westlich vom Brut-/ Geburtsort + ein Teil erhält zusätzlich Rücken-Sender). Einflussgrößen, die durchaus kritisch für die Wahl der festgestellten Wegzugrouten von K1-LSE aus BB zu hinterfragen sind.
Der späte K1-LSE-Nachweis in Süd-Italien (2017) lässt eine Überwinterung auf Sizilien nicht gänzlich ausschließen.
"Gerda" verfolgt vehement "Gabi" aus einem LSE-Revier (siehe Schilderung oben). Die Revier-Weibchen reagieren gnadenlos auf Eindringlinge,Trebel-Niederung, 20. August 2016.
Ein sich schüttelndes LSE-Revier-Männchen. Sorgfältig hochgerechnet trägt inzwischen jeder 4. LSE in M-V einen Ring. Überwogen vor 8-10 Jahren noch die nicht zu identifizierenden Metall-Ringe der Beringungszentrale am Vogel, so zeigen die Adler jetzt zunehmend auch die  Kombination mit grauen und gelben Kennringen in den Brutrevieren!
Beim abgebildeten Altvogel wären der Kennring perfekt ablesbar gewesen. Zugegeben - ohne einen Ring, wie auf dem Bild deutlich zu sehen, sieht so ein Schreiadler viel schicker aus.... !
Dieser Jungadler belegt noch einmal eindrucksvoll die sehr gute Lesbarkeit der seit 2014 verwendeten gelben Kennringe bei den nestjung beringten LSE in M-V. Peene-Niederung 04. September 2017.
Ein schöner Nachweis eines K5-LSE (female) am Nest. Es fliegt nach der Kopula vom Nest und trägt nachfolgend fleißig Nistmaterial ein. Mecklenburgische Schweiz, 06. Mai 2018. Es ist einer der LSE - die 2014 erstmalig mit den gelben Kennringen nestjung beringt wurden.
Nur wer die bevorzugten Sitzwarten der Brutadler kennt, kann sich letztendlich mit Geduld an die Reviervögel  herantasten, um so auch nach Kennringen Ausschau zu halten.... Das abgebildete Männchen ist unberingt. Ostvorpommern, 19. August 2018.
Anmerkung: Aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal höflich darauf hinweisen, dass das Kopieren sowie die Nutzung von Bildern, Kartenwerken, Daten- und Schriftsätzen sämtlicher Posts aus urheberrechtlichen Gründen nicht statthaft ist und diese dementsprechend geschützt sind (UrhG) .

Danksagung
Mein besonderer Dank geht an die Schreiadler-Beringerkollegen Christian Scharnweber und Andreas Hofmann. Sie beringen kontinuierlich seit vielen Jahren die nestjungen Kobolde im geschützten Laubdach, dies stets mit viel Umsicht und Engagement. Dieser jährlich kräftezehrende Akt lieferte das entscheidende Fundament für die vorliegenden Ansiedlungsnachweise.
Des Weiteren möchte ich mich bei Susanne Kreutzer (Beringungszentrale Hiddensee, LUNG Güstrow) für die Bereitstellung der LSE-Beringungsdaten herzlich bedanken!




Wednesday, October 03, 2018

Die Tüpfeladler-Saison 2018, eine erneute Berg- und Talfahrt....


Flügger Jungadler namens "Tajo" mit Bettelrufen, Peenetal-Landschaft, 08. September 2018.
Schreiadler-Weibchen "Lotte" putzt sich nach der Fütterung nur unweit vom Nest, Mecklenburgische Schweiz, 20. Juli 2018.
Schreiadler-Weibchen "Lotte" nach der Fütterung nur unweit vom Nest, Mecklenburgische Schweiz, 20. Juli 2018.
Viele interessante Neuigkeiten/ Ergänzungen zum Verhalten einer kontinuierlich untersuchten Schreiadler-Teilpopulation fanden im Verlauf einer wiederum sehr abwechslungsreichen und inzwischen abgelaufenen Brutsaison große Aufmerksamkeit und gebührenden Platz im Notizbuch...... und somit auch bei den nachfolgenden Auswertungen.
Weit über 1.300 Ansitz-/Beobachtungsstunden mit über 1.200 Schreiadler-Sichtungen gaben den Ausschlag für ein weiteres wesentliches Puzzle-Teil, um so das Gesamtbild der fortbestehenden Verhaltensstudien über diese faszinierende Adlerart zu vervollständigen. 

Augenblicklich, wenn diese Zeilen geschrieben werden, wird das Gros unserer europäischen Schreiadler-Population unterdessen das Territorium von Israel passiert haben.
Während einer zurückliegenden Ära als Greifvogel-Zähler im "Northern Valley" lag der sogenannte LSE-peakday zwischen den Jahren 2000-2010 in der Regel zwischen dem 01. - 10. Oktober.
Den persönlichen und ultimativen LSE-peakday gab es am 02. Oktober 2005 zu bestaunen... als innerhalb von nur zwei Stunden zusammen 20.304 Schreiadler zwischen 11:12 Uhr bis 13:10 Uhr Ortszeit meine "station" unweit von Elroi-Tivon gen Süden passierten (ganztägig waren es hier 22.661 Ind.). 
An diesem peakday zogen in der Summe 52.256 Schreiadler durch dieses Valley, dies über zehn aneinander gereihten und besetzten stations.

Hier eine Zusammenfassung der Protokolle vom 02. Oktober 2005 während der SPNI-Greifvogelzählung im Norden von Israel. Solche Tage und Eindrücke bleiben unvergessen, wenn insbesondere in nur zwei Stunden mehr als 20.000 Schreiadler über die damals noch volle Haarpracht fliegen.......
Neugierig schaut ein Jungadler durch das Blattwerk einer Birke. Er lauschte zuvor dabei sehr aufmerksam meinen Kjück-Lockpfiffen. Der Standort gehört wieder einmal zu einem neu gefunden Brutplatz in Ostvorpommern. Dieses Foto spiegelt ferner das Ergebnis eines 12-stündigen Tagesansitzes wider und war gleichzeitig der Lohn für eine umsichtige und gezielte Nachsuche, Ostvorpommern, 16. August 2018.
Neben einem erfolgreichen (flüggen) Jungadler-Nachweis ist es im Brutrevier besonders elementar, den dazugehörigen neuen Nistplatz (ggf. Wechsel-Nest) parallel ausfindig zu machen. Nur so kann ein wirkungsvoller Brutplatz-Schutz mithilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Horstschutz-Zonen und ausgewiesenen Schreiadler-Schutzareale in MV dementsprechend seine Anwendung finden (hier insbesondere Forst-, Jagd- und Windkraftplanungen).  
Dieses vom Schreiadler errichtete und standorttypische Eichen-Nest wurde während einer gezielten einstündigen Nachsuche im Bestand gefunden. Es befand sich 250 Meter vom Fotostandort des "Blattwerk-Jungadlers" entfernt, Ostvorpommern, 16. August 2018.
Im Jahr 2018 wurden weit über 50 Schreiadler-Brutreviere und damit fast die Hälfte der Gesamtpopulation in MV gecheckt, da parallel noch Untersuchungen zum Dispersal gelaufen sind.

Von 38 näher kontrollierten LSE-Revieren in 2018 gab es 34 Reviere mit einer sicheren Besetzungen zu verzeichnen - von diesen ließen sich wiederum 30 Brutpaare ableiten (BPa= Brutpaare mit bekanntem Nest anwesend) und 4 Revierpaare (RPa= Revierpaar anwesend, Nest nicht bekannt).
25 Paare schritten von den 30 BPa schließlich zur Brut und am Ende der Saison flogen 13 Jungadler erfolgreich aus (Fortpflanzungsziffer für diese MV-Teilpopulation = 0,43/ BPa bzw. 0,38/ BPa + RPa). 
Zum Deutschland-Vergleich: im Bundesland Brandenburg brüten gegenwärtig annähernd 25 Paare und in Sachsen-Anhalt aktuell 1-2 Paare.

Schreiadler-Männchen "Herkules II" beim Beutesturzflug - vorangegangen war ein längerer Ansitz auf einer Solitär-Weide (siehe nachfolgend drei Kleinbilder unten). Der Adler flog dabei vom Startplatz nach Gehör, um die Beute im bereits hohen Gras überhaupt noch zu orten, Mecklenburgische Schweiz, 01. Juni 2018.



Schreiadler-Männchen "Lars" meldet sich zu Wort...., da ein Fremdadler den Brutplatz unmittelbar überfliegt, Mecklenburgische Schweiz, 06. August 2018.
Noch bescheidender sah es 2018 in der Monitoringfläche "Gnoien" aus (der Bereich ist in den o.g. 34 Revieren integriert), wobei hier von 14 besetzten Brutrevieren zunächst noch 10 Brutpaare  (BPa) zur Brut schritten. Danach jedoch nur noch 3 Paare erfolgreich mit flüggen Jungadlern auftrumpfen durften (0,21/ BPa + BRa). Nachfolgend das dazugehörige Diagramm:




Diese Abbildung zeigt das Gros des eingesammelten Großgefieders eines bereits flugfähigen Jungadlers. Dieser Jungvogel absolvierte an einem Brutplatz innerhalb der Monitoringfläche bereits erste Flugübungen in den Baumkronen. Dennoch schlug der Habicht im Überraschungsmoment während dieser Phase noch gnadenlos zu, überwältigte den Jungadler, riss ihn zu Boden und rupfte den Jungadler schließlich unweit vom Nest. Trebeltal, 24. August 2018.

Im Monitoring-Gebiet notierte ich exakt zwei solch später Jungadler-Verluste durch den Habicht in diesem Jahr. 
Eine erfolgreiche Brut bedeutet grundsätzlich, dass der Jungadler sich Mitte August sicht- oder hörbar im Revier bewegen muss. Es kommt in diesem Zusammenhang jedoch immer wieder vor, dass die Betreuer ihre Revier-Kontrollaktivitäten bereits Ende Juli/ Anfang August abschließen. Dann steht der Jungadler entweder noch auf dem Nest, oder er bewegt und hält sich (teils "unsichtbar") als Ästling oder soeben flügger Jungadler noch in Nestnähe auf.

Dieser Jungadler, hier wirklich gut versteckt auf dem Bild...., ist bereits flügge und dennoch ist eine erneute Kontrolle im Anschluss zwingend erwünscht. Denn gegenwärtig passt das Alter immer noch ins handling vom Habicht, Landgrabental, 09. August 2018.
Fütterung mit einer Feldmaus an einem Brutplatz in der Mecklenburgischen Schweiz, 20. Juli 2018. Das Nest befindet sich auf einer Schwarz-Erle - nur 7,50 Meter über dem Erdboden! Der Jungadler verließ nachfolgend erfolgreich das Nest.
Der oben erwähnte Jungadler bereits einen Monat später mit Ausblick auf die nächste Fütterung..., 18. August 2018.
......Jungadler noch etwas näher gerückt...., 18. August 2018.
Der selbe Jungadler wiederum einen Monat zuvor am 18. Juli 2018 kurz nach der Beringung. Die gesamte Aktion/ Störung hat mit Auf- und Abstieg ganze 12 Minuten gedauert....
Das Nest dieses Jungadlers gipfelt auf einer Lärche mit beachtlichen 27,50 Meter und liegt somit 20 Meter über dem zuvor abgebildeten Nest auf der Erle...... Hier dauerte die komplette Aktion/ Störung 20 Minuten, dann entzog sich der Beringer den Adlerblicken bereits wieder zu Fuß im Unterholz. "Rückland der Mecklenburgischen Seenplatte", 16. Juli 2018.
Leider muss die Befestigungsmethode der aktuell in Verwendung befindlichen GPS-Rückensender beim Schreiadler in Deutschland aus Tierschutzgründen abermals in Erinnerung gerufen, sachlich kritisiert und hinterfragt werden (siehe hierzu auch den Link aus 2013): 

https://blackstorknotes.blogspot.com/2013/08/lesser-spotted-eagle-season-2013.html

Vor allem deswegen, da die noch verbliebenen adulten Sender(Brut)-Adler in MV immer noch tickende Zeitbomben mittels dieser fragwürdigen "Drahtkorb-Rucksack-Befestigung" mit sich rumtragen (siehe nachfolgendes Foto mit den entsprechenden Erläuterungen).


Deutlich zu sehen, wie die Plastik-Ummantelungen (Schläuche) der steifen Stahldraht-Konstruktion im Brustbereich inzwischen beidseitig abgebissen wurden und fehlen. In einer zweiten Stufe splitten jetzt die Feindrähte sichtbar auf und entwickeln sich für den hiesigen Brutadler als eine gefährliche Waffe, da sie zunächst das Federkleid, dann die Haut und letztendlich das Brustbein durch permanente Reibung (zu vergleichen mit Sandpapier) verletzen werden. Sie führen letztendlich unter Qualen zum Tod des Adlers (Foto-Beleg mit Todesfolge für einen Schreiadler mittels dieser Methode liegt vor).
Solche "Rucksack-Sender" werden bei Großvogelarten grundsätzlich und weltweit mit Teflonbändern befestigt - nur beim Schreiadler in Deutschland kommt diese eigenwillige Methode unvermindert zur Anwendung (jüngst wieder in Brandenburg).
Weitere Gefahren lauern für die Jungadler jederzeit am Geburtsort/ Brutrevier bis zum Abzug ins Winterquartier. So zeigt der Jungadler "Tajo" auf den Fotos unten am linken Laufgelenk noch gut sichtbar eine Verletzung. Auch der rechte Tibia war davon betroffen. Verursacht wurde sie mit hoher Wahrscheinlichkeit am oberen Drahtverlauf eines Wildzaun-Feldes. Dieser Wildzaun einer Aufforstung inkl. Naturverjüngung befindet sich in unmittelbarer Nestnähe. Dort also, wo der Adler wiederholt sichtbar seine ersten Flug- und eigenständigen Jagdversuche unternommen hat. Zum Glück wurde keine wichtigen Hauptsehnen vom linken Lauf durchtrennt, so dass diese Verletzung innerhalb von drei Wochen wieder gut verheilen konnte. Zum Ende der Saison trat der Adler bei seinen Landungen wieder gut auf und das Intertarsalgelenk zeigte keine sichtbaren Bewegungseinschränkungen. Hingegen war die Greif- und Schließfunktion vom linken Fang bis zum Abzug immer noch etwas eingeschränkt.


Jungadler "Tajo" zeigt immer wieder eine leichte Schonhaltung des linken Laufes - Peenetal-Landschaft, 08. September 2018.

Auf dem Foto sieht man noch deutlich die Verletzung am linken Gelenkansatz - Peenetal-Landschaft, 08. September 2018.
Symptomatisch sind immer wieder die beachtlichen Altersunterschiede der Jungadler, hier mit einer Spanne von bis zu 4 - 4,5 Wochen, wie die beiden nachfolgenden Bilder während der Beringung am 14. und 15. Juli 2018 deutlich zeigen. Beide Jungadler sind erfolgreich ausgeflogen und habe ihre Reise in Richtung Überwinterungsquartier angetreten...


Jungadler vor der Beringung am 15. Juli 2018, der Brutbeginn fand hier deutlich verspätet nach dem 12. Mai 2018 statt. Recknitztal-Hinterland, 15. Juli 2018.

Dieser Jungadler ist zur selben Zeit voll befiedert und kann in einer halben Woche das Nest verlassen. Nach der Beringung werden in der Regel 400 g Geflügel im Nest hinterlegt und sehr dankend angenommen. Vor allem dann, wenn eine schon langersehnte Mäuse-Gradation erneut ausgeblieben ist. Recknitztal-Landschaft, 14. Juli 2018. 
Auf dem Bauch im hohen Gras liegend, tastet sich der Schreiadler-Mann langsam in meine Richtung...., "Rückland der Mecklenburgischen Seenplatte", 11. August 2018.

Das Adler-Männchen fixiert sehr aufmerksam per Gehör nach Kleinsäugern, "Rückland der Mecklenburgischen Seenplatte", 11. August 2018.
....und über diese erbeutete fette Schermaus wird sich der Jungadler definitiv freuen...., "Rückland der Mecklenburgischen Seenplatte, 11. August 2018.

2018 erhielten 32 Jungadler in MV einen Ring der Vogelwarte Hiddensee + einen gelben Kennring (in Deutschland beginnt analog zum Schwarzstorch die Kennung der Ringe stets mit einem "T"). Hier ein Jungadler im Abendlicht. Gegenwärtig sind drei Schreiadler-Beringer in MV aktiv, um die Jungadler umsichtig zu beringen. Trebeltal, 24. August 2018.





Die drei Flugbilder oben zeigen einen eher dunkel gezeichneten Jungadler im Morgenlicht. Besonders während der Beringung ist man immer wieder verblüfft, wie reizvoll die farbliche Varianz bei bereits voll befiederten Jungadlern kreiert werden kann.

Eine Fütterung bzw. Futterübergabe beim Schreiadler erfolgt in der Regel immer etwas versteckt und wenn dann zusätzlich ein haariger Zweibeiner sein Unwesen vor Ort treibt, geht es in die volle Deckung... 
Bei der nachfolgend per Bildreihe festgehaltenen Fütterssequenz war vorab viel Geduld und Intuition vonnöten. Gegen 07:00 Uhr des 04. September 2018 herrschte immer noch Frühnebel in der amphibienreichen Hauswiese des ansässigen Adlerpaares. Oben in der Esche bei "Tajo" lichtete sich langsam im ersten weichen Morgenlicht der Kronenbereich im Sucher....
Dann plötzlich lockte das Weibchen sanft mit einem Braunfrosch im Schnabel und dem dazugehörig typisch weichen Doppellaut. Eigentlich fliegt jetzt der Jungadler dem Altvogel gierig entgegen. Doch hier näherte sich das beringte Weibchen "Tina" immer weiter "Tajo" entgegen. Gewiss auch deshalb, da sie mich im Nebel der durchfeuchteten Wiese nicht bemerkte und somit auch keine Gefahr entdeckte.
Alles fand bei einer besonderen Atmosphäre statt und dabei strahlte ein unglaubliches Licht durch den Nebel die beiden Strategen an...















In den Folgetagen wird dieser Beitrag sukzessive ergänzt....
Auch der Honey sollte Platz finden....